Samstag, 19. September 2020

Einkaufen und bis nach Berchtesgaden

Wir fuhren weiter Richtung Deutschland, an Zell am See vorbei und kauften dann noch ein wenig fürs Abendessen ein.

Wir wollten es noch bis nach Berchtesgaden schaffen, wo ich Christian ein wenig die Gegend zeigen möchte.

Leider waren alle Campingplätze und Stellplätze im und um Berchtesgaden belegt. Letzte Möglichkeit wäre ein mir bekannter Wanderparkplatz oder aber die Möglichkeit, bei unserem letztjährigen Ferienwohnungsvermieter auf dem Hof zu parken.

Nachdem alle Optionen nichts waren, sind wir nach Oberau gefahren und ich habe einfach mal angefragt, ob wir am Ende des Hofes für eine Nacht stehen können.

Gott sei Dank hatten sie nichts dagegen, fanden es sogar lustig und cool. Die Vermieterin kam dann noch mit zwei Flaschen Berchtesgadenener Bier und zwei frischen Eiern von ihren eigenen Hühnern. Und wir sollten uns keinen Stress machen. :-)

Also kann unser Abend hier oben in Berchtesgaden beginnen.

Über die Großglockner Hochalpenstraße

Weiter ging's über die Großglockner Hochalpenstraße, wo wir noch einen Abstecher zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe machten.

Die Strecke ist wunderschön, allerdings auch sehr teuer, denn die Maut liegt bei 37€. Dennoch lohnt sich die Fahrt, die Ausblicke sind sensationell. Und Richtung Norden mussten wir eh, also passte es.

Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe war ziemlich viel los, wir hielten uns nicht lang auf, machten nur ein paar Fotos und fuhren dann weiter.




Über den Plöckenpass nach Österreich

Die Bergkette der Alpen kam während der Fahrt immer näher. Es sieht schon interessant aus, wenn das flache Italien abrupt endet und die steilen Berge in einer Linie beginnen.

Wir verließen Italien über den Plöckenpass, denn auf dem Kamm oben liegt genau die Grenze. Kontrollen irgendeiner Art gab es hier gar nicht.

Weiter ging es in Richtung Großglockner.

Stürmische Nacht - lange Fahrt vor uns

Die letzte Nacht war mal richtig stürmisch. Wir hatten fast Angst, dass Teile vom Zelt wegfliegen, bzw. die umliegenden Bäume umstürzen...

Aber es ist alles gut gegangen, nur sind wir andauernd wach geworden. Wir sind um ca. Acht aufgestanden, haben uns schnell in den rustikalen Duschen geduscht und sind dann nach einem kleinen Frühstück losgefahren. Es gab originalen italienischen Schinken (ausm Aldi in Deutschland), den wir hier in Italien gegessen haben. ;-)

Wir wollen heute ein wenig Strecke Richtung Norden machen, dabei aber wieder mautfrei reisen und hier und dort mal schauen.

Kurz nach der Abfahrt führte uns die Route durch die sternförmige Stadt Palmanova, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Sie ist wie ein Stern angelegt und von einer großen Verteidigungsmauer umgeben. 

Wir haben uns nicht lang aufgehalten, innen sah es halt wie eine Stadt aus. :-)