Montag, 14. September 2020

Auf geht's nach Trieste - oder doch weiter?

Unsere Fahrt führt uns heut mindestens bis Trieste am östlichen Zipfel von Italien. Christian hat hier einen Stellplatz ausgemacht, der direkt am Wasser liegen soll.

Wir fahren wieder gemütlich durch die Dörfer, dafür aber mautfrei. Und wir haben ja die Zeit.

Leider stellte sich der Stellplatz gegenüber von Trieste zwar als möglich dar, aber schön war er dann doch nicht. Wir hielten kurz für ein Foto und machten uns dann Richtung Slovenien auf. 

Slovenien und vor allem die Grenze durchkreuzten wir über Nebenstraßen, um letztlich in den nördlichen Teil von Kroatien zu gelangen, wo wir einen neuen Stellplatz als Ziel ausgemacht haben.

Die Einreiseformulare für Kroatien füllte Christian per Laptop eben in der Warteschlange der Grenze aus. Bis wir dran waren, standen unsere Daten im System und die Vorlage unserer Pässe reichte aus.

Der Stellplatz befindet sich ebenfalls direkt am Wasser und wird schon von einigen (vor allem Nudisten) genutzt, wir haben aber einen schönen Platz gefunden, so dass unser Zelt heut Abend Richtung Meer zeigt. Viele der Urlauber werden heut Abend wohl weg sein, da sie keine Camper mithaben.

Jetzt sitzen wir hier um 16 Uhr und genießen die Sonne bei 30 Grad und leichtem kühlen Seewind. Christian muss gleich nochmal in ein Meeting, vielleicht springe ich derweil ins Wasser. :-)

Aufstehen und ab ins Meer

Aufgrund der warmen Nacht haben wir diesmal auch ein Dachfenster im Zelt geöffnet, und so begrüßte uns heute morgen die Sonne in den Baumwipfeln.

Vor dem Duschgang und dem Frühstück haben wir uns direkt mal auf zum Meer gemacht. Das Wasser war wunderbar temperiert und der Strand ist schön flach abfallend. Man kann also sehr weit ins Wasser und lange stehen, wobei der Boden nur aus feinem Sand besteht.

Der Duschgang ist auch geschafft, unser Zelt abgebaut und nun geht's ans Frühstück.

Die heutige Reise wird zum letzten Zipfel von Italien kurz vor der slowenischen Grenze gehen, ein kleiner Strandabschnitt bei Trieste. Dort wollen wir möglichst am Strand auf einem kleinen Stellplatz campen. Mal sehen ob's klappt.



Sonntag, 13. September 2020

Abendessen und Entspannung

Zurück vom Strand haben wir uns ein kleines kaltes Abendessen zubereitet, denn wir hatten schon eine Pizza in Venedig.

Nun geht's in den allabendlichen gemütlichen Teil über, und hier beginnt schon wieder die Livemusikbeschallung für alle Camper... :-)

Campingplatz am Adriastrand von Jesolo

Nach dem Besuch von Venedig machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Campingplatz in der Nähe. Bei Jesolo gibt es ewig lange Sandstrände und die entgegenkommende Autokarawane gegenüber machte schon klar, dass die Strände ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen sind, schließlich ist heut auch Sonntag.

So kurvten wir ein wenig rum, und trafen letztlich eher unverhofft auf das Campingdorf Waikiki. Wir rechneten wie am Gardasee mit einem überfüllten Platz, aber letztlich war eher das Gegenteil der Fall. Kaum belegte Plätze, nicht die übliche Massenabfertigung von Wohnmobilen sondern schöne kleine gemütliche Stellplätze unter Bäumen, den Strand direkt vorm Campingplatz.

Also suchten wir uns einen schönen Platz, parkten den Wagen und begaben uns mit Kaltgetränken an den Strand, den Sonnenuntergang schauen.

Rundgang durch Venedig

Wir starteten unsere Rundtour durch Venedig vom Parkhaus aus im Uhrzeigersinn und liefen so von Brücke zu Brücke durch die Gassen.

Zwischendurch immer wieder interessante und schöne Ausblicke und Orte, vieles dort sieht allerdings auch so aus, als wenn es gleich zusammenfällt. 

Wir haben uns bei über 30 Grad und Sonne pur schnell mit einem kühlen Dosenbier ausgestattet, damit wir unterwegs nicht verdursten. ;-)
 
Venedig war erstaunlich leer, denn im Moment fehlen die tausenden Gäste der Kreuzfahrtschiffe. Auch der Markusplatz war fast wie leergefegt. Uns war das natürlich recht. 
 
Vom Markusplatz liefen wir dann wieder zurück zum Parkhaus und wir fuhren los, um uns ein schönes Nachtlager zu suchen. Der Besuch von Venedig bei diesem Wetter war auf jeden Fall super.

Angekommen in Venedig

Wir haben es einfach mal gewagt, mit dem Wagen nach Venedig zu fahren, denn die Zufahrtsstraße endet direkt im nordwestlichen Teil und es gibt dort nur zwei größere Parkhäuser. Schon vorher wurde auf Anzeigetafeln darauf hingewiesen, dass alle Parkplätze belegt seien...

Nunja, wir haben knapp 20 Minuten vor der Einfahrt des Parkhauses gewartet, aber wir kamen dann tatsächlich rein und durften auf dem obersten Parkdeck parken. Die Parkbuchten sind eher für nen Fiat 500 geplant worden und wir hatten schon Bedenken, dass wir nirgends reinpassen werden.

Es war eng, aber tatsächlich standen wir in Venedig auf einem Parkplatz und hatten nun Zeit, die Stadt zu erkunden. Als Parkticket darf man übrigens nur ein Tagesticket ziehen... Inkl. Aufpreis für "Überbreite" mit über 1,85m zahlten wir später 29€. Aber egal, das war es wert.

Der berühmte Markusplatz war unser Ziel, den wir zu Fuß erreichen wollten. Dabei läuft man quasi einmal durch die gesamte Stadt. Fotos davon dann im nächsten Blogeintrag.

Heutiges Ziel - Venedig

Heute morgen haben wir uns kurz beratschlagt, welche Richtung wir nun einschlagen und was unser nächstes Ziel sein soll.

Wir haben Venedig auserkoren und die Fahrt wollen wir abseits der Mautautobahnen durch die Dörfer antreten.

Nach unserem zweiten Kaffee ging es dann also los. An einem Aldi haben wir noch kurz unsere Vorräte an Essen und Getränken aufgefrischt. 

Auf der Fahrt kamen wir dann durch schöne aber auch durch heruntergekomme Dörfer. Die Gegend wechselte zum Flachland und irgendwann erreichten wir die Zubringerbrücke nach Venedig.

Sonne, 25 Grad, Frühstück

Haben wir die Nacht davor noch fast gefroren, war diese Nacht hier am Gardasee schon fast zu warm. Hat sich dann später aber doch noch abgekühlt und wir konnten wunderbar pennen.

Spät am Abend gab's noch ein wenig Action nebenan, als ein Wohnwagen etwas Amok fuhr und gegenüber das Wohnmobil gerammt hat. Wir saßen in unseren Stühlen und schauten uns das Schauspiel in Ruhe an.

Nun haben wir grad gefrühstückt und chillen noch ein wenig bei einem zweiten Kaffee. Wir haben jetzt schon wieder 25 Grad und die Temperatur steigt weiter.

Als heutiges Ziel haben wir uns Venedig ausgesucht, sind knapp 160km von hier aus, die wir gemütlich abseits der Mautstraßen fahren werden.