Dienstag, 15. September 2020

Auf nach Pula

Nach unserem kurzen Kaffeefrühstück sind wir heute recht früh in Richtung Pula aufgebrochen. Wir wollen an der Küste eher Schleichwege fahren, um hier und dort mal zu schauen.

Direkt fällt auf, dass die gesamte Gegend hier in Kroatien sehr gepflegt aussieht, zumindest wenn man den Vergleich mit unseren letzten Aufenthaltsorten zieht. Klar ist hier alles auf den Tourismus ausgelegt, aber auch die meisten Dörfer und Häuser sind allesamt inkl. der Grünanlagen gepflegt.

Auch hier gibt es gerade neu gebaute Einkaufszentren, wo wir kurz mal im Lidl neuen Biernachschub und ein Frühstück einkauften.

Das Frühstück verzehrten wir dann an einem Aussichtspunkt oberhalb einer Bucht. Es gab recht ungewöhnlich Cheeseburger aus der Lidl Backwarenabteilung, die allerdings erstaunlich gut waren.

Danach machten wir kurz Halt an einem "Flugzeugmuseum", was eher einem Fliegerschrottplatz nahe kam.

Weiter fuhren wir zu einer weiteren Bucht mit Fjordblick. Die Schotterpiste fuhren wir einfach mal rein, anstatt zu laufen, und kamen schließlich mit dem Wagen bis direkt zum Aussichtspunkt. 

Wir hielten an weiteren interessanten Punkten, schauten kurz am Fort Punta Christo vorbei und kamen dann in Pula an, wo wir kurz am römischen Amphitheater hielten. Mangels Kleingeld in Kuna Währung konnten wir kein Parkticket ziehen und fuhren weiter, es war eh viel zu heiß für eine Besichtigung.

Heute sind wir dann auf einem Campingplatz an der Südspitze von Medulin südlich von Pula untergekommen und wollen den Nachmittag am Wasser genießen.

Die Sonne weckt uns

Um ca. 7 Uhr ging die Sonne hier auf, bzw. zeigte sich über den Sträuchern. Die Nacht war super, mit leichtem Wellengang und sonstiger Stille.

Unser Lager haben wir schnell abgebaut, nun gibt's nen kleines Frühstück. Und ins Wasser springen wir vielleicht heute über Tag noch, wenn wir eine schöne Stelle finden.

Ziel ist heut erstmal die Stadt Pula.

Montag, 14. September 2020

Abend und Sterne genießen

Die Dunkelheit hat den gemütlichen Teil eingeläutet, auch in der Nachbarschaft sind alle entweder verschwunden oder in die Fahrzeuge geklettert.

Der Sternenhimmel strahlt wieder und ich konnte bereits zwei Sternschnuppen mit ihrem Schweif beobachten. Dabei trinken wir Pils und Gin Tonic. :-)


Essen kochen im Dunkeln

Die Sonne ist weg, heißt es wird sehr schnell dunkel hier unten. Da wir noch kein Essen hatten, wird noch schnell mit Hilfe unserer Lampen gekocht. Lecker war es!

Wunderbarer Sonnenuntergang

Während Christian sein Meeting hinter der Hecke hält, geht die Sonne wunderbar über dem Meer unter. Durch die Arbeit verpasst man halt die schönsten Momente. ;-)

Ich habe die Zeit für Fotos genutzt und natürlich einfach diesen Sonnenuntergang genossen.


Work Work Work

Christians Meeting beginnt gleich, ich mache es mir mit ner Dose Pils gemütlich und lausche den Wellen.

Der WLAN Hotspot aus nem Handy und ner Powerbank läuft, Meeting kann beginnen.

Beach Life - Kroatien

Wir haben die Chance genutzt und uns erstmal im glasklaren Meer abgekühlt. Dann ein wenig Sonnenbaden auf den Felsen.

Jeder hat hier seinen kleinen eigenen Bereich, was auch gut ist, denn die Nudisten nebenan sind jetzt nicht die schönsten. :-)

Ein kleiner Krebs lukte unter einem Stein hervor, verschwand aber schnell wieder, als es uns erblickte. 



Auf geht's nach Trieste - oder doch weiter?

Unsere Fahrt führt uns heut mindestens bis Trieste am östlichen Zipfel von Italien. Christian hat hier einen Stellplatz ausgemacht, der direkt am Wasser liegen soll.

Wir fahren wieder gemütlich durch die Dörfer, dafür aber mautfrei. Und wir haben ja die Zeit.

Leider stellte sich der Stellplatz gegenüber von Trieste zwar als möglich dar, aber schön war er dann doch nicht. Wir hielten kurz für ein Foto und machten uns dann Richtung Slovenien auf. 

Slovenien und vor allem die Grenze durchkreuzten wir über Nebenstraßen, um letztlich in den nördlichen Teil von Kroatien zu gelangen, wo wir einen neuen Stellplatz als Ziel ausgemacht haben.

Die Einreiseformulare für Kroatien füllte Christian per Laptop eben in der Warteschlange der Grenze aus. Bis wir dran waren, standen unsere Daten im System und die Vorlage unserer Pässe reichte aus.

Der Stellplatz befindet sich ebenfalls direkt am Wasser und wird schon von einigen (vor allem Nudisten) genutzt, wir haben aber einen schönen Platz gefunden, so dass unser Zelt heut Abend Richtung Meer zeigt. Viele der Urlauber werden heut Abend wohl weg sein, da sie keine Camper mithaben.

Jetzt sitzen wir hier um 16 Uhr und genießen die Sonne bei 30 Grad und leichtem kühlen Seewind. Christian muss gleich nochmal in ein Meeting, vielleicht springe ich derweil ins Wasser. :-)

Aufstehen und ab ins Meer

Aufgrund der warmen Nacht haben wir diesmal auch ein Dachfenster im Zelt geöffnet, und so begrüßte uns heute morgen die Sonne in den Baumwipfeln.

Vor dem Duschgang und dem Frühstück haben wir uns direkt mal auf zum Meer gemacht. Das Wasser war wunderbar temperiert und der Strand ist schön flach abfallend. Man kann also sehr weit ins Wasser und lange stehen, wobei der Boden nur aus feinem Sand besteht.

Der Duschgang ist auch geschafft, unser Zelt abgebaut und nun geht's ans Frühstück.

Die heutige Reise wird zum letzten Zipfel von Italien kurz vor der slowenischen Grenze gehen, ein kleiner Strandabschnitt bei Trieste. Dort wollen wir möglichst am Strand auf einem kleinen Stellplatz campen. Mal sehen ob's klappt.